Presse und Stimmen

"Sinnlich und bildreich breiten die Texte kleine Panoramen des Lebens wie der Welterfahrung aus – Panoramen, aus denen Stimmungen herausklingen und die in ‚Gestimmtheiten‘ führen. Die Gedichte führen aber eigentlich zu poetischen Orten der Fremdheitserfahrung – der schmerzlichen, der heiter gelassenen, der zärtlich empfundenen  oder der geduldig nachgespürten –  immer aber der aufmerksam gehörten und wahrgenommenen Erfahrungen des Lebens."

Christine Riccabona, LiLit, Jänner 2017

 

"Über Erde hat einen gelassenen Grundton, doch es ist ihnen ernst. Manchmal klingt alles ein wenig einfach, aber selbst dann kann man in vielen von ihnen etwas finden, was einen zum Denken bringt oder ein Licht aufsetzt."

Georg Mair, FF, Dezember 2016

 

  "Momentaufnahmen unseres kulturellen und historischen Bewusstseins, die ganz unvermittelt einhergehen, als wollten sie uns nicht überfrachten und belasten. Alles von zarten Metaphern umgarnt, die einen berücken, sodass die Lesart fast darunter zu leiden droht. Die Sprache der poetischen Texte ist sehr genau überlegt: Sicher gesetzte Bilder, die nie lügen oder trügen, eine gut überlegte Semantik, auch dort, wo sie auseinanderzubrechen droht, immer einen Tick dem Bruch der Sprache mit der Wirklichkeit voraus."

Ferruccio Delle Cave, Dolomiten, November 2016

 

"Anne Marie Pirchers Lyrikband "Über Erde" führt den Leser mit eindringlichen Sprachbildern in nahe und ferne Landschaften."

Elisabeth Stampfer, Kulturzeit, RAI Südtirol, November 2016

 

"Immer ist es das Unbemerkte und kaum Wahrnehmbare, das die Autorin mit ihrer präzisen und suggestiven Sprache in den Fokus nimmt. Wer 'Über Erde' liest, möchte stehenbleiben, um zu schauen, ganz leise, von draußen nach drinnen und dazwischen."

Christine Kofler, Kulturelemente, Oktober 2016

 

"Anne Marie Pircher è una delle voci più intime della letteratura altoatesina. La sua capacità di vestire di parole chiare, semplici, precise e adeguate stati d'animo, sentimenti ed emozioni, fa nascere nel lettore un'empatia con i personaggi dei racconti, rara anche nella grande letteratura internazionale."

Toni Colleselli, Narrare l'Alto Adige, edizioni alphabeta Meran, Dezember 2015

 

"Anne Marie Pircher macht das Versteckte zum Besonderen, in Stille wie auch mit Intensität. Die Erzählungen in 'Zu den Linien' verändern nicht die große Welt, sehr wohl aber jeweils eine sehr persönliche. Gedanken und Ereignisse werden durch ihre Worte bedeutsam und lebendig"

Erika Preisel, Freies Radio Salzkammergut, 'literadio', April 2015

 

"Kurze Erzählungen, knapp und häufig mit Andeutungen arbeitend, spielen den Augenblick gegen den langen (nicht immer so ruhigen) Fluß aus, der das Leben auch ist, sein kann - eines der Spannungsmomente, die diese Texte ausmachen."

Angelika Reitzer, Alte Schmiede, Wien, Februar 2015

 

"Mit wenigen Strichen zeichnet die Autorin Charaktere, Situationen, Landschaften, die während des Lesens eine Fülle von Gerüchen und Gefühlen entfalten. Ganz einfache Situationen … enthalten berührende poetische Aussagen … und man verspürt eine leichte Melancholie, dass aus diesen Bildern keine Gedichte geworden sind."

Hans Augustin, Literatur im Lichthof, Innsbruck – Dezember 2014

 

"Ihre Texte wirken lange nach, vor allem, wenn sie sie selber vorliest ..."

Christoph Pichler, Forum Literatur, RAI Südtirol, November 2014

 

"Sachte Erzählungen, in denen sich das Große in minimalistischen Gesten zeigt."

Helmuth Schönauer, Tiroler Gegenwartsliteratur, November 2014

 

"Die Figuren in den Erzählungen besuchen gerne Orte und Landschaften ... und lassen sich davon inspirieren. Doch die Landschaften stehen nicht menschenleer da, sondern die Figuren lassen die Landschaft erst entstehen und machen etwas aus ihr und mit ihr. Genauso macht die Landschaft etwas mit den Figuren, löst in ihnen Gefühle, Gedanken und wiederum Erinnerungen aus. So entstehen dichte Texte mit sehr gelungenen Vergleichen und Bildern."

Barbara Siller, Literaturhaus am Inn, November 2014

 

"Leise erzählt, sorgfältig gearbeitet. Der neue Erzählband von Anne Marie Pircher lebt von den kleinen Dingen. Erzählungen, die sich durch Knappheit und Sorgfalt auszeichnen."

Georg Mair, FF, Oktober 2014

 

"Anne Marie Pircher spürt die Linien auf, die das Leben zeichnet - sie umkreist sie, sucht Parallelen ..."

Martin Hanni, Kulturzeit, Oktober 2014

 

"Anne Marie Pircher erzählt, was sie sieht, erzählt, was sie weiß, erzählt, was gewesen ist und was sein könnte. Dabei beobachtet sie voller Hingabe und Sorgfalt die Menschen, die sich nur unzureichend in ihrer Welt zurechtfinden, deren Leben und Erleben ihre Gegenwart zu einer Herausforderung, zu einer großen Aufgabe werden lässt, die darin besteht, den Zeichen der Sprache, den Zeichen der Welt eine Bedeutung zu geben."

Eva Maria Stöckler, Literaturhaus Wien, Oktober 2014

 

"In diesen Erzählungen gelingt es der Autorin, außerordentlich plastische Lebensbilder zu gestalten. Mit ihrem genauen Blick auf innere und äußere Seelenzustände der Menschen und Figuren entwirft sie zudem auch Modelle einer ihr eigenen Weltsicht. Es geht ihr dabei immer auch um das scheinbar Alltägliche und um die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen."

Ferruccio Delle Cave, Dolomiten, Oktober 2014

 

„ … Immer wieder bricht der Verfolgungswahn aus ihr heraus und immer wieder unterbricht sie sich selbst: Lassen wir das. Das alles ist nur angedeutet und dennoch versehen mit einem überraschenden Reichtum an Details und Nuancen.“
Heinrich Schwazer, Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 2011


„… Denn die Autorin hat der Protagonistin einen meisterhaft schizophrenen Text in den Mund gelegt … ein ausnehmend guter Monolog und eine bravouröse Leistung.“
Hugo Seyr, Dolomiten, 2011

 
„… Rudi Ladurner hat den Text (in Absprache mit der Autorin) fast vollinhaltlich in den Monolog übertragen, den Patrizia Pfeifer auf der leeren, weiß getünchten Nebenbühne des Altstadttheater vorträgt. Sie erreicht, dass ihr Publikum gebannt zuhört und sein Verständnis für ihre Figur stetig wächst.“
Edith Moroder, Zett am Sonntag, 2011


„… Alles in allem durchaus eine gelungene Uraufführung. Der Spannungsbogen zwischen Text und Spiel hält bis zum Schluss.“
Alexandra Aschbacher, ff, 2011


„Anne Marie Pircher zählt zu den interessantesten Südtiroler Autorinnen der jüngeren Generation.“
Peter Schwellensattl, Burggräfler Allgemeine Zeitung, Juni 2007


„… Die Autorin ist grausam genau. Sie erzählt mit Bedacht auf die Details, hart an der Realität … Rosenquarz ist eine Erzählung, an die sie in ihrer weiteren Arbeit wird anknüpfen können.“
Georg Mair, FF, Juni 2007


„… es begegnet uns eine Schriftstellerin, die mit einer geschliffenen, ausdrucksstarken Sprache gerne Gratwanderungen unternimmt zwischen Realem und Surrealem, oder sich in Menschen in grenzwertigen Situationen versetzt … eine tolle Geschichte.“
Viola Eigenbrodt, Südtirolerin, Mai 2007


„… Erzählungen, die durch ihre Sprache und Intensität fesseln.“
Angela Zemanek-Hackl, Bibliotheksnachrichten, Innsbruck, Dezember 2007


„… Die Autorin versteht es hervorragend, die Geschichte in ruhigen Bildern aufzubauen, um sie dann in einem spannungsgeladenen Gipfel, an dem die Sätze Momentaufnahmen des Geschehens lebendig werden lassen, zu entladen … eine Autorin, von der wir auch in Zukunft noch einiges erwarten dürfen.“
Petra Paumkirchner, Innsbruck, 2007


„… Mit kühler Emotionalität malt die Autorin die Verwundung aus. Der Wechsel von Sie- und Ich-Perspektive lässt die Grenzen zwischen Erleben und Erzählen verschwimmen und eine besondere Spannung entstehen.“
Claudia Theiner, Dolomiten, September 2007


„Anne Marie Pircher besitzt den langen Atem einer originellen  und präzisen Erzählerin.“
Tiroler Tageszeitung, 2003


„… Literatur ist zu Hause an der Schwelle zu den Räumen des Imaginären, auch des Surrealen und der Träume. Das ist nichts Neues, aber wenn Literatur von dort her kommt, überrascht sie immer wieder neu … symbolhafte Handlungen und allegorisches Erzählen – darin reicht die Autorin dem erzählerischen Erbe Franz Kafkas die Hand, der schon sagte: der Traum enthüllt die Wirklichkeit, hinter der die Vorstellung zurückbleibt.“
Christine Riccabona, Literaturhaus am Inn, Innsbruck, November 2003


„… Anne Marie Pircher weiß, wohin sie gehört, sie hat ihren Platz gefunden. Und wenn alles gut geht, „kopfüber an einem Baum“, dann setzt sie der Realität eine surreale Dimension auf oder taucht umgekehrt ganz konkret in fremde Welten („Der Taucher“, „Der Furchenmann“). Dann nützt sie voll Witz und Verve ein vorgegebenes Vokabular, verschiebt listig den Blickwinkel und entlarvt die Konvention („Marktszenario“).
Beatrice Simonsen, Wien, Dezember 2003


„… Anne Marie Pirchers Erzählungen sind einzeln genommen schon ausreichend pointierte Geschichten. In der Sammlung ergeben sie Schattierungen einer zersplitterten Heldin, die ständig vom verschränkten Leben der Gegenwart aufgespießt wird. Beeindruckend!“
Helmuth Schönauer, Neue Südtiroler Tageszeitung, Mai 2003


„…phantastisch-einfach.“
Echo, November 2003


„… Anne Marie Pircher ist keine, die sich ein stilistisches Korsett auferlegt. Vieles in ihren Sätzen ist intuitiv und spontan. Dies verleiht ihnen ein hohes Maß an sprachlicher Individualität, an Plastizität und Bildhaftigkeit.“
Peter Schwellensattl, Burggräfler Allgemeine Zeitung, Mai 2003


“… denn die eigentliche Überraschung in dieser Nummer ist ein literarischer Text von Anne Marie Pircher. So offen und so kalt hat sich in der Südtiroler Literatur der letzten Jahre kaum jemand vorgestellt.“
Georg Mair, FF, Februar 2002


„… die besten Gedichte sind für mich jene, deren sprachliche Schärfe unvergleichliche Wortbilder erstehen lassen …“
Ferruccio Delle Cave in Dolomiten, August 2000